Kraniofaziale Missbildungen
Intrauterine Durchschneidung des Gesichtes durch ein sog. amniotisches Band.
Zwischenergebnis nach mehreren Operationen durch Prof. Sailer im Alter von 8 Jahren.
Zwischenergebnis nach mehreren Operationen durch Prof. Sailer im Alter von 15 Jahren. Die weitgehende Symmetrisierung und Normalisierung von Form und Funktionen erfolgt nach Abschluss des Wachstums mit ca. 18 Jahren. Prof. Sailer: „Ich versichere Ihnen, einen gut aussehenden jungen Mann aus ihm zu machen.“
Prof. Sailers breites Behandlungsspektrum in der Gesichtschirurgie umfasst nicht nur die ästhetische Chirurgie, sondern vor allem die grosse rekonstruktive Chirurgie auch bei unterschiedlichsten angeborenen und erworbenen Erkrankungen. Dazu gehört die rekonstruktive Tumor- und Unfallchirurgie, die Chirurgie extremer Missbildungen, die primäre und sekundäre Lippen-Kiefer-Gaumenspaltchirurgie sowie die Chirurgie der vorderen Schädelbasis.
Missbildungschirurgie
Angeborene oder erst in der späteren Gesichtsentwicklung hervortretende Wachstumsstörungen (sog. Syndrome, Gesichts- und Kieferspalten) werden in komplexen chirurgischen Eingriffen korrigiert.
Primäre und sekundäre Spaltchirurgie
Zum Bereich der Missbildungschirurgie gehören ebenso die Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, die Prof. Sailer sowohl in seiner Klinik als auch in Indien nach dem von ihm mitentwickelten Zürcher Protokoll operiert.
Eine grosse Bedeutung an der Klinik hat die sekundäre Spaltchirurgie, d. h. die Korrektur von Wachstumsstörungen nach der Operation von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Bei diesen Patienten müssen die Kiefer in eine optimale Position verlagert und zusätzlich Weichteilkorrekturen an den Lippen und der Nase durchgeführt werden. Ohne diese funktionellen und ästhetischen Massnahmen können diese Patienten nicht voll sozial integriert werden und haben keine Chancen in der privaten und beruflichen Entwicklung.
Vordere Schädelbasischirurgie
In den Bereich der vorderen Schädelbasischirurgie fallen die schlimmsten Formen von Missbildungen, aber auch Patienten mit Schädelbasisbrüchen nach Unfällen sowie Tumoren im Bereich der vorderen Schädelbasis.
Prof. Sailer verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Chirurgie der vorderen Schädelbasis bei Missbildungssyndromen (Hypertelorismus, Morbus Crouzon und Craniosynostosen), Unfällen und Tumoren. Vielfach wachsen diese gut- und bösartigen Tumoren aus der Augenhöhlenregion, den Nasennebenhöhlen oder dem Oberkiefer in die Schädelbasis ein. Prof. Sailer hat selbst Methoden entwickelt, um ohne äusserlich sichtbare Schnittführungen und ohne Entstellung des Gesichts die genannten Krankheiten zu eliminieren, z. B. die Methode der Multiple Craniofacial Access Surgery. Als Beispiel sei hier eine Patientin mit einer schweren Missbildung der Schädelbasis gezeigt, bei der der Augenabstand extrem gross ist (Hypertelorismus) und zusätzlich mehrere Spaltbildungen des Gesichts vorliegen.
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Vorher: Schwere kraniofaziale Deformierung des Schädels, der Schädelbasis, der Augenhöhlen und des Gesichtes durch vorzeitigen Verschluss der Wachstumsfugen des Schädels (sog. Plagiocephalie).
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Vorher: Ergebnis nach Operation der Schädelbasis, der Stirn und der rechten Augenhöhle im frühen Kindesalter durch Prof. Sailer.
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Nachher: Attraktives Endergebnis nach mehreren Operationen im Kiefer-Gesichtsbereich und der Nase zur Korrektur der komplexen Asymmetrie.
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Nachher: Prof. Sailer: „Die Symmetrisierung einer ausgeprägten Gesichtsasymmetrie ist auch für den erfahrenen Gesichtschirurgen eine Herausforderung. Eine völlige Symmetrie wie bei einer griechischen Statue ist nicht möglich und auch nicht wünschenswert.“
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Vorher: Komplexe kraniofaziale Missbildung mit extrem breitem Augenabstand, Veränderung der vorderen Schädelbasis, mehrere Gesichtsspaltbildungen (anderenortes voroperiert).
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Nachher: Ergebnis nach Schädelbasisoperation mit Rotation der Augenhöhlen zur Mitte hin zur Verkleinerung und Normalisierung des Augenabstandes sowie Nasenrekonstruktion und Lippenreoperation. Die Patientin sieht normal und attraktiv aus und hat grossen Erfolg in Ihrem Berufs -und Privatleben.
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Vorher: Komplexe kraniofaziale Missbildung mit multiplen Gesichtsspalten, weitem Augenabstand (Hypertelorismus), Nichtanlage des linken Unterkiefers und des Kiefergelenks mit insgesamt extremer Gesichtsasymmetrie.
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Nachher: Ergebnis nach 21-stündiger Operation und mehreren kleineren Eingriffen zur funktionellen und ästhetischen Rehabilitierung.
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Nachher: Prof. Sailer: „Die Operationen haben der Patientin ein neues Leben und Selbstwertgefühl geschenkt.“
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Vorher: 16-jährige Patientin mit komplexer kraniofazialer Missbildung (Dysostotis craniofacialis). Das Bild zeigt die schwere Rücklage des Mittelgesichts, die kurzen Augenhöhlen mit extrem vorstehenden Augen, vorstehendem Unterkiefer, kurzer Nase, usw.
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Nachher: In einer 14-stündigen Operation hat Prof. Sailer das Mittelgesicht nach vorn gebracht (kombinierte Le-Fort-III- und Le-Fort-I-Operation, Verlagerung der Augenhöhlen, Rekonstruktion der inneren und äusseren Nase, etc.) und das Aussehen normalisiert.
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Nachher: Die Patientin nach 4 Monaten mit Prof. Sailer bei einer Kontrolluntersuchung. Das Mädchen ist jetzt erfolgreiche Studentin an einem College in Chennai.

Erläuterungen von Prof. Sailer


