Tumorchirurgie
Die Menschen werden immer älter, und die Haut ist daher länger schädlichen Einflüssen ausgesetzt. Man beobachtet heute vermehrt Geschwulsterkrankungen der Gesichtshaut (Basaliome, Melanome) und der Mundschleimhaut (Karzinome) oder deren Vorstufen. Das Gesicht ist das wichtigste Kommunikationsorgan für den Menschen, es drückt am stärksten seine Identität aus. Eine bösartige Veränderung, z. B. durch einen Tumor, kann einem Verlust seiner Identität gleichkommen.
Die besten Heilungschancen kann man mit der chirurgischen Behandlung erzielen. Unvermeidliche Defekte der Gesichtsweichteile oder der Kieferknochen werden meist sofort mit Weichteilplastiken und patienteneigenem Knochen (z. B. Kieferkammaufbau) immer unter funktionellen und ästhetischen Gesichtspunkten rekonstruiert. Ziel ist es, sowohl die Funktion wie auch das Aussehen wieder komplett herzustellen.
