Sinus-Inlay
Das Röntgenbild zeigt im Oberkiefer-Seitenbereich extrem grossen Knochenschwund, so dass ohne Sinus-Inlay und gleichzeitigem Kieferkammaufbau keine Implantate gesetzt werden können. Im Unterkiefer sieht man tief ausgedehnte Knochendefekte. Die gelbe Linie entspricht dem Knochenrand.
Das Röntgenbild nach der Behandlung zeigt im Oberkiefer den Zustand nach der Knochentransplantation in die Kieferhöhle und am Kieferkamm. Jetzt ist genügend Knochenmaterial vorhanden, um Zahnimplantate setzen zu können. Im Unterkiefer sieht man den Knochenaufbau im Bereich der Knochendefekte (rote Kreise).
Bei Knochenatrophie (Knochenschwund) bildet sich der Kieferknochen nach dem Verlust der Zähne zurück, so dass keine Implantate gesetzt werden können. Mit einem Sinus-Inlay wird Knochenmaterial in den Boden der Kieferhöhle eingelagert, um zu einem späteren Zeitpunkt oder gleichzeitig dentale Implantate einsetzen zu können.
Sinus-Inlay, wenn keine Sinus-Inlays mehr möglich sind
Ein Sinus-Inlay ist nur dann möglich, wenn gesunde Kieferhöhlenschleimhaut im Operationsbereich vorhanden ist. Wenn dort jedoch statt Schleimhaut nur Narbengewebe nach einer Kieferhöhlenoperation oder polypöse oder zystische Veränderungen nach Kieferhöhlenentzündungen vorliegen, ist ein Sinus-Inlay nicht möglich oder sehr risikoreich, da die Blutversorgung im Gewebe um das Sinus-Inlay nicht gewährleistet ist. Für die beschriebenen Situationen hat Prof. Sailer eine Methode entwickelt, welche die erforderliche Blutversorgung für den eingelegten Knochen (Sinus-Inlay) möglich macht.


