SailerClinic

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Kieferbehandlungen

Ein Knacken beim Öffnen des Mundes, ein Druckgefühl im Kiefer, Schmerzen beim Kauen oder ein Aufwachen am Morgen mit blockiertem Biss – Beschwerden des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur sind weit verbreitet. Trotzdem werden sie gerne abgetan und erst dann ärztlich abgeklärt, wenn die Lebensqualität bereits spürbar leidet. Denn die zunächst harmlos scheinenden Kieferbeschwerden können in den Kopf und den Nacken ausstrahlen und hier für Verspannungen sorgen, den Schlaf stören und auf Dauer sogar die Zähne schädigen. Eine massgeschneiderte Behandlung schenkt nicht nur neues Wohlbefinden, sondern bewahrt Ihren Körper vor dauerhaften Schäden.

Kieferbeschwerden

Beschwerden des Kiefers entstehen selten ohne Grund. Oft verbergen sich dahinter ein vielschichtiges Zusammenspiel aus Muskulatur, Gelenk und Biss sowie Faktoren wie insbesondere Stress. Diese Ursachen klären unsere Fachärztinnen und Fachärzte zunächst ab, um dann eine präzise, individuelle Therapie einleiten zu können. Im Mittelpunkt steht dabei eine klare Indikationsstellung: Wir behandeln nicht das Symptom, sondern die zugrunde liegende Problematik, um nachhaltige Besserung und Heilung zu erzielen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten typischer Kieferbeschwerden vor. Die SailerClinic ist sowohl spezialisiert auf konservative Verfahren wie die individuell angefertigte Aufbissschiene oder die gezielte Injektion von Botulinum-Toxin in die Kaumuskulatur als auch – je nach Befund – auf minimalinvasive und offene Eingriffe am Kiefergelenk.

Die meist gestellten Fragen

Kieferbeschwerden entstehen häufig durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Typische Auslöser können zum Beispiel nächtliches Zähneknirschen, stressbedingte muskuläre Verspannungen, Fehlstellungen des Bisses, Verlagerungen des Gelenkdiskus oder degenerative Veränderungen am Kiefergelenk sein. Aber auch Unfälle, vorausgegangene Eingriffe oder entzündliche Erkrankungen können Symptome verursachen. Eine sorgfältige Abklärung der Ursachen ist deshalb unabdingbar für eine erfolgreiche Therapie.
Sie sollten spätestens dann eine Fachärztin oder einen Facharzt aufsuchen, wenn Sie an Schmerzen oder einem anhaltenden Knacken im Kieferbereich leiden oder sich Ihr Mund über mehrere Wochen nur eingeschränkt öffnen lässt. Behalten Sie auch andere, scheinbar nicht mit dem Bereich in Zusammenhang stehende Symptome im Blick: Wiederkehrende Spannungskopfschmerzen oder Ohrenschmerzen ohne erkennbare Ursache können auf eine Funktionsstörung des Kiefers hindeuten. Im Zweifel empfehlen wir eine frühzeitige Abklärung, denn je früher eine Problematik erkannt wird, desto eher lässt sie sich konservativ – also ohne chirurgischen Eingriff – behandeln.
Je nach Befund reicht das Therapiespektrum von konservativen Massnahmen bis hin zur Chirurgie. In den meisten Fällen beginnt die Behandlung mit einer individuell angefertigten Aufbissschiene, die durch Physiotherapie ergänzt werden kann. Wird hierdurch keine Besserung erzielt, kommen gezielte Botulinum-Toxin-Injektionen in die Kaumuskulatur, eine minimalinvasive Kiefergelenksarthroskopie oder ein offener chirurgischer Eingriff infrage. Selbstverständlich besprechen wir mit Ihnen sämtliche Optionen und finden gemeinsam die optimale Therapie für Sie.
Eine Schienentherapie wird in der Regel über mehrere Monate hinweg durchgeführt. Die ersten positiven Effekte – meist eine Entspannung der Kaumuskulatur und ein deutlicher Rückgang morgendlicher Beschwerden – spüren Sie häufig bereits nach wenigen Wochen. Die genaue Tragedauer richtet sich stets nach Ihrem individuellen Befund und Therapieziel und kann im Behandlungsverlauf überprüft und angepasst werden.
Botulinum-Toxin reduziert die Aktivität der Kaumuskulatur und kann so nächtliches Zähneknirschen und die damit verbundenen Beschwerden deutlich lindern. Da die Wirkung etwa drei bis sechs Monate anhält, kann sie bei Bedarf wiederholt werden. Obwohl die Therapie – insbesondere in Kombination mit einer Schiene und Physiotherapie – häufig sehr gute Erfolge erzielt, handelt es sich nicht um eine dauerhafte Lösung gegen Bruxismus.
Die meisten Kieferbeschwerden bedürfen keiner Operation. Sie kommt erst dann in Betracht, wenn konservative Massnahmen und minimalinvasive Verfahren keine ausreichende Besserung bringen oder eine eindeutige strukturelle Ursache (etwa eine fortgeschrittene Diskusverlagerung, eine ausgeprägte Arthrose oder eine knöcherne Verwachsung im Gelenk) vorliegt. In der SailerClinic prüfen wir Ihre Indikation sehr sorgfältig und operieren nur, wenn andere Therapieformen keinen Erfolg versprechen.

Unsere Leistungen für Ihr Wohlbefinden

Beschwerden im Bereich des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur – fachlich oft unter dem Begriff der craniomandibulären Dysfunktion (CMD) zusammengefasst – gehören zu den am häufigsten unterschätzten muskuloskelettalen Beschwerdebildern. Eine Behandlung empfehlen wir insbesondere dann, wenn Ihre Beschwerden anhalten, sich verschlimmern oder Sie im Alltag beeinträchtigen.

Schienentherapie bei kaumuskulären Beschwerden

Bei muskulären Verspannungen im Kieferbereich und nächtlichem Zähneknirschen sorgt eine Schienentherapie in den meisten Fällen für gute Erfolge. Dabei wird nachts eine individuell angefertigte Aufbissschiene aus hartem Kunststoff getragen, die die Zahnreihen voneinander entkoppelt. Dies entspannt nicht nur die Kaumuskulatur und entlastet das Kiefergelenk, sondern schützt auch den Zahnschmelz vor dem Abrieb durch das Zähneknirschen.

Ihre Schiene wird passgenau für Sie hergestellt und im Verlauf bei Bedarf an die Veränderung Ihrer Muskulatur angepasst. Erfahrungsgemäss wachen unsere Patientinnen und Patienten oft bereits nach wenigen Wochen mit spürbar weniger Schmerzen auf und nehmen eine deutliche Beruhigung des Kiefergelenks wahr. Die Schienentherapie bildet zugleich die Basis – sofern erforderlich – für weiterführende Behandlungsschritte und kann so zum Beispiel mit physiotherapeutischen Massnahmen kombiniert werden.

Injektion von Botulinum-Toxin in die Kaumuskulatur

Starkes Zähneknirschen – medizinisch als Bruxismus bezeichnet – oder eine Hypertrophie des Musculus masseter können auf eine ausgeprägte Hyperaktivität der Kaumuskulatur zurückzuführen sein. Sie lässt sich durch eine gezielte Injektion von Botulinum-Toxin (Botox) normalisieren, die die Spannung in der Muskulatur deutlich reduziert. Das Medikament hemmt lediglich vorübergehend die Reizübertragung an den behandelten Muskelfasern, ohne dabei wesentlich die Kaufunktion zu beeinträchtigen.

Den Eingriff führen unsere Fachärztinnen und Fachärzte unkompliziert ambulant und oft in nur wenigen Minuten durch. Die ersten positiven Effekte verspüren Sie oft schon nach ein paar Tagen, während die volle Wirkung nach zwei bis drei Wochen erreicht wird und etwa drei bis sechs Monate anhält.

Mit der Botulinum-Toxin-Injektion geht ein angenehmer Nebeneffekt einher: Bei Patientinnen und Patienten mit stark ausgeprägter Masseter-Hypertrophie kann sich der Unterkieferwinkel im Verlauf sichtbar zarter konturieren. Dieser ästhetische Effekt ist jedoch nie das primäre Behandlungsziel, sondern lediglich eine willkommene Begleiterscheinung.

Kiefergelenksarthroskopie

Bringen konservative Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg oder zeigen sich strukturelle Veränderungen im Kiefergelenk, bietet sich eine Kiefergelenksarthroskopie als nächste therapeutische Stufe an. Im Rahmen des minimalinvasiven Verfahrens werden über zwei sehr kleine Hautschnitte eine Mini-Optik und feinste Instrumente in das Gelenk eingeführt. Auf diese Weise können unsere Spezialistinnen und Spezialisten ohne einen offenen Zugang entzündliche Veränderungen reduzieren und die Gelenkfunktion gezielt wiederherstellen. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, kann aber im Regelfall ambulant durchgeführt werden und geht im Vergleich mit einer offenen Operation mit einer deutlich kürzeren Erholungszeit einher.

Offene Kiefergelenkschirurgie

Liegt ein schwerwiegender Befund vor – hierzu zählen zum Beispiel eine fortgeschrittene Arthrose, eine ausgeprägte und irreparable Diskusverlagerung, knöcherne Verwachsungen des Gelenks (Ankylose), ein Tumor im Bereich des Kiefergelenks oder traumatisch bedingte Schäden – kann ein offener chirurgischer Eingriff erforderlich werden. Die offene Kiefergelenkschirurgie gehört zu den anspruchsvollsten Eingriffen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich. Deshalb wird sie in der SailerClinic von Spezialistinnen und Spezialisten mit langjähriger Erfahrung in diesem Bereich durchgeführt, sodass Sie von der ersten Anamnese bis zur Nachsorge in besten Händen sind.

Ihr Expertenteam

Martin Lanzer
PD Dr. Dr. med. Dr. med. dent., eMBA

Facharzt für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie, CEO, Klinik- und ärztlicher Leiter

Hermann F. Sailer
Prof. Dr. med., Dr. med. dent., Dr. h. c. mult., Dr. sc. h. c. mult.

Facharzt für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie, Gründer der Klinik, Senior Director

Unsere Spezialistinnen und Spezialisten sind für Sie da – sprechen Sie uns an.

Beschwerden im Kieferbereich verschwinden selten von allein. Vereinbaren Sie ein persönliches Erstgespräch in der SailerClinic und lassen Sie uns gemeinsam den Ursachen für Ihre Beschwerden auf den Grund gehen, damit Ihr Wohlbefinden bald wiederhergestellt ist.

“Jetzt 18 Jahre später möchte ich mich nochmals bei Ihnen mit einem grossen Dankeschön bedanken. Danke! Ich habe in den vergangenen 18 Jahren nie mehr irgendwelche Beschwerden gehabt, einfach genial....”

R. Friess, Arosa