SailerClinic

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Gesichtsrekonstruktion

Das Gesicht trägt unsere Identität, unsere Mimik und unsere Sprache. Wir begegnen der Welt buchstäblich von Angesicht zu Angesicht. Verlieren wir durch einen Unfall, einer Tumorerkrankung oder eine vorausgegangene Operation Teile dieser Gesichtsstruktur, führt dies oft zur einer starken psychischen Belastung.

Aus diesem Grund widmen sich die Fachärztinnen und Fachärzte der SailerClinic im Rahmen der Rekonstruktiven Chirurgie einfühlsam und mit höchster Präzision dieser Herausforderung. Unser Ziel ist es, die natürliche Form und Funktion Ihres Gesichts, so weit wie möglich wiederherzustellen.

Rekonstruktive Chirurgie des Gesichts

Die Gesichtsrekonstruktion gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie und kommt überall dort zum Einsatz, wo das Gesicht in seiner Struktur und Funktion beeinträchtigt wurde. Dank der langjährigen Erfahrung unserer Spezialistinnen und Spezialisten können Ihnen komplexe rekonstruktive Verfahren interdisziplinär Angeboten werden.

Jeder rekonstruktive Eingriff folgt einer aufwendigen individuellen Planung, die in enger Abstimmung mit dem Patienten festgelegt wird. Nur so können wir ein optimales ästhetisches und funktionelles Ergebnis gewährleisten.

Die meist gestellten Fragen

Eine Gesichtsrekonstruktion ist immer dann sinnvoll, wenn durch eine Verletzung, eine Tumorerkrankung, einen vorausgegangenen Eingriff oder eine angeborene Fehlbildung Form und Funktion des Gesichts so stark beeinträchtigt sind, dass dies mit konservativen Massnahmen nicht ausreichend behoben werden kann.

Unsere betroffenen Patientinnen und Patienten leiden zum Beispiel häufig an Defekten nach der Entfernung von Hauttumoren, knöchernen Substanzverlusten nach Unfällen, unbefriedigenden Ergebnissen vorangegangener Operationen oder ausgeprägten Asymmetrien.

Das hängt vom Defekt und seiner Ausprägung ab. Kleinere Rekonstruktionen lassen sich in einem einzigen Eingriff umsetzen; komplexe Rekonstruktionen erfordern hingegen häufig mehrere Schritte über einen Zeitraum von Monaten bis hin zu mehreren Jahren.

Beides ist möglich, und beides hat seine Berechtigung. Eigengewebe – also körpereigener Knorpel, Knochen oder Haut, die unterschiedlichen Spenderregionen entnommen werden können – verwächst in der Regel besser mit dem umliegenden Gewebe und bietet langfristig stabile Ergebnisse. In bestimmten Situationen können sich hingegen Implantate aus biokompatiblen Materialien (etwa Titan oder PEEK), die mittels computergestützter Planung individuell für das Gesicht angefertigt werden, besser eignen.
Häufig wird die Rekonstruktion direkt im Anschluss an die Tumorentfernung in derselben Operation begonnen. Dies gilt insbesondere bei klar abgrenzbaren Defekten und einer sicheren Tumorentfernung. Müssen Befunde hingegen erst pathologisch bestätigt werden oder steht im Anschluss eine Strahlentherapie an, wird die Rekonstruktion bewusst zeitversetzt geplant.
Wie jede Operation sind auch rekonstruktive Eingriffe mit allgemeinen chirurgischen Risiken wie Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen verbunden. Bei mikrochirurgischen Verfahren besteht zusätzlich das Risiko, dass das verlagerte Gewebe nicht ausreichend einheilt. Durch eine sorgfältige präoperative Planung und eine engmaschige postoperative Überwachung können unsere Fachärztinnen und Fachärzte diese Risiken jedoch minimieren.
Rekonstruktive Eingriffe nach Verletzungen, Tumorerkrankungen oder anderen medizinisch begründeten Indikationen werden in der Regel von der Krankenversicherung übernommen. Bei Eingriffen, die in einem Mischbereich zwischen rekonstruktiv und ästhetisch liegen, kann jedoch eine fallabhängige Prüfung erforderlich werden.

Die Gesichtsrekonstruktion in der SailerClinic

Die Gesichtsrekonstruktion umfasst alle chirurgischen Verfahren, mit denen verlorengegangene Gesichtsstrukturen wiederhergestellt werden, und geht damit deutlich über eine Korrektur an der Oberfläche hinaus: Sie betrifft Knorpel, Knochen, Schleimhaut, Nerven, Gefässe und manchmal ganze Funktionseinheiten wie Nase, Augenlid, Ohr oder Lippe.

Wiederaufbau von Knorpel, Knochen und Haut

Der Wiederaufbau einzelner Gewebearten bildet den Kern der Gesichtsrekonstruktion und bedient sich – je nach Bereich und Indikation – unterschiedliche Verfahren ein.

Knorpelrekonstruktionen erfolgen meist mit körpereigenem Knorpel aus dem Bereich der Rippe, der Ohrmuschel oder der Nasenscheidewand und werden vor allem zur Wiederherstellung der Nase, des Augenlids und des Ohrs durchgeführt.

Auch im Rahmen von Knochenrekonstruktionen können autologe Knochentransplantate aus dem Beckenkamm oder der Schädelkalotte genommen werden oder aber als komplette Knochenanteile aus dem Wadenbein oder dem Schulterblatt mikrochirurgisch verlagert werden. Moderne Verfahren ermöglichen zudem die individuelle Anfertigung von Implantaten aus biokompatiblen Materialien wie Titan oder PEEK, die computergestützt für den jeweiligen Befund konstruiert werden.

Defekte am grössten Organ (der Haut) behandeln unsere Fachärztinnen und Fachärzte durch direkte Wundverschlüsse, lokale Verschiebelappen, Hauttransplantate oder freie Lappenplastiken aus entfernteren Körperregionen. Bei grossen Defekten kann eine vorausgehende Hautexpansion notwendig werden.

Rekonstruktion nach Verletzungen

Verletzungen des Gesichts können durch vielfältige Traumata wie Verkehrsunfälle, Stürze, Sportverletzungen, Tierbisse oder Verbrennungen entstehen und sowohl Weichteile als auch knöcherne Strukturen betreffen. Deshalb widmet sich die Gesichtsrekonstruktion nach Verletzungen sowohl der Wiederherstellung der Funktion als auch der natürlichen Form. In der akuten Versorgung steht zunächst die Stabilisierung im Vordergrund, die häufig in interdisziplinärer Abstimmung erfolgt. Definitive rekonstruktive Eingriffe folgen je nach Verletzungsmuster entweder unmittelbar oder gestuft, sobald die Heilung der primären Wunden eine sichere Rekonstruktion erlaubt.

Rekonstruktion nach Voroperationen

Manchmal entspricht das Ergebnis einer bereits durchgeführten Gesichtsoperation nicht den Erwartungen. Verbleiben funktionelle oder ästhetische Einschränkungen, kann eine sekundäre Rekonstruktion das Resultat deutlich verbessern. Sie ist allerdings deutlich anspruchsvoller als der primäre Eingriff und erfordert deshalb eine besondere Erfahrung und Präzision.

Rekonstruktion nach Tumorentfernungen

Die operative Entfernung von Hauttumoren wie Basalzellkarzinomen, Plattenepithelkarzinomen oder Melanomen ist medizinisch oft alternativlos. Die so entstandenen Defekte müssen oft operativ verschlossen werden unter Verwendung von plastisch chirurgischen Verfahren. Häufig kann die Rekonstruktion bereits in derselben Operation begonnen werden, in der der Tumor entfernt wird, sofern die Tumorgrenzen sicher beurteilbar sind. Bei grösseren oder onkologisch sensiblen Befunden erfolgt der rekonstruktive Hauptschritt jedoch zum Teil auch bewusst zeitversetzt, um die Behandlung nicht zu kompromittieren.

Wiederherstellung natürlicher Gesichtsformen

Das Gesicht ist eine fein ausbalancierte Einheit aus Proportionen, Symmetrien und beweglichen Komponenten. Eine Rekonstruktion ist erst dann erfolgreich, wenn nicht nur das defekte Areal aufgefüllt, sondern auch die natürliche Form des Gesichts so weit wie möglich wiederhergestellt ist, einschliesslich der Mimik, der Hautqualität und der charakteristischen Gesichtszüge der betroffenen Person.

Die Spezialistinnen und Spezialisten der SailerClinic nutzen hierbei nach Möglichkeit körpereigenes Gewebe mit passender Hautqualität und legen Schnittführungen so, dass sie sich in die natürlichen Konturen des Gesichts einfügen. Bei komplexen Rekonstruktionen unterstützt uns die computergestützte Operationsplanung mittels dreidimensionaler Bildgebung dabei, das angestrebte Ergebnis bereits vor dem Eingriff präzise zu definieren.

Wiederherstellung natürlicher Nasenformen

Als eines der anatomisch und ästhetisch anspruchsvollsten Areale des Gesichts wird die Nase anhand des Prinzips der ästhetischen Untereinheiten rekonstruiert: Unsere Fachärztinnen und Fachärzte bauen diese abschnittsweise wieder auf, sodass die natürlichen Übergänge zwischen Nasenrücken, Nasenflügeln, und Nasenspitze erhalten bleiben. Bei kleinen Defekten genügen häufig lokale Verschiebelappen oder Hauttransplantate. Grössere Defekte erfordern den Aufbau in mehreren Schichten mit zusätzlichen Knorpeltransplantaten, Wiederherstellung der Innenauskleidung als auch der äusseren Weichteilbedeckung.

Ihr Expertenteam

Martin Lanzer
PD Dr. Dr. med. Dr. med. dent., eMBA

Facharzt für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie, CEO, Klinik- und ärztlicher Leiter

Hermann F. Sailer
Prof. Dr. med., Dr. med. dent., Dr. h. c. mult., Dr. sc. h. c. mult.

Facharzt für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie, Gründer der Klinik, Senior Director

Ihr Gesicht verdient Exzellenz

Eine Gesichtsrekonstruktion ist ein medizinisch und persönlich anspruchsvoller, aber sehr bedeutsamer Weg. Vereinbaren Sie ein vertrauliches Erstgespräch in der SailerClinic und lassen Sie uns gemeinsam einen Behandlungsweg entwickeln, mit dem Sie sich wohlfühlen.

“Jetzt 18 Jahre später möchte ich mich nochmals bei Ihnen mit einem grossen Dankeschön bedanken. Danke! Ich habe in den vergangenen 18 Jahren nie mehr irgendwelche Beschwerden gehabt, einfach genial....”

R. Friess, Arosa