Zungenveränderungen

Die Zunge kann dieselben Veränderungen aufweisen wie die übrigen Schleimhäute der Mundhöhle und der Genitalien. Bei Operationen an der Zunge müssen gleichsam all ihre Funktionen berücksichtigt werden.

Mehrere Operationsmethoden stehen zur Verfügung

Bei Operationen an der Zunge müssen ihre Funktionen – die Beweglichkeit, das Gefühl, der Geschmackssinn, der Schluckakt und das Sprechen – berücksichtigt werden. Anlagebedingt kann die Zunge stark vergrössert sein (Makroglossie), so dass das Sprechen gestört sein kann, die Zähne durch Dauerdruck sich verschieben und – besonders gefährlich – sich eine obstruktive Schlafapnoe entwickeln kann, obwohl der Unterkiefer eine normale Grösse hat und nicht zurückliegt. Hier muss dringend eine Zungenverkleinerung erfolgen. Es stehen mehrere Operationsmethoden zur Verfügung, die keine Funktionsstörungen verursachen.